Die letzten Tage war Lesen fast unmöglich. Nein, die Hölle im Schwolliversum ist nicht zugefroren, Ostern und Weihnachten liegen immer noch Monate auseinander, ich bin auch nicht krank und meine Lieben entsprechen gottlob ihrer Jobbeschreibung.
Ich bereite mich gerade auf meinen lange, lange herbei gesehnten Besuch auf der Frankfurter Buchmesse vor und werde von Tag zu Tag kribbeliger. Morgen geht es endlich los!!!
Worauf ich mich so freue?
Ich werde eine Menge toller Menschen treffen, mit denen ich sonst nur virtuell Kontakt habe, weil wir quer durch Deutschland verteilt leben und arbeiten – liebe Freundinnen, wunderbare Buch-Bloggerinnen, meine Insel-Mädchen, nette Verlagsmitarbeiter, Autoren…
Ich werde haufen- und hallenweise mein liebstes aller Medien bestaunen können – Bücher! Neue Bücher, Fortsetzungen grandioser Reihen, mir noch unbekannte Verlage mit überraschenden und faszinierenden Büchern, über die noch nie gestolpert bin und die mein Leseleben bereichern werden. Dicke Bücher, dünne Bücher, traurige, spannende und lustige Bücher. Büüüüücher!
Ich werde meinen Wunschzettel um eine erkleckliche Anzahl Bücher erweitern müssen, können, wollen (das weiß ich noch vom letzten Jahr) und mich hinterher fragen, wo ich das Geld für die Bücher und das dringend erforderliche Sabbat-Jahr herbekomme.
Der Overkill?
Gewiss, aber das ist ein Rausch, den ich gerne mitnehmen werde und den ich dann ein paar Tage lang ganz in Ruhe einfach nur sacken lassen kann.
Was mich richtig kribbelig macht?
Mein erstes Autoren-Interview live und in Farbe! E.L. Greiff erwartet meine liebe Kollegin Cat und mich um 11h am Stand von dtv und wir werden über den ersten Band der „Zwölf Wasser“-Trilogie sprechen. Da hoffe ich doch mal, meine Fragen sind nicht jenseits von Gut und Böse und ich darf noch mal wiederkommen. Das Resultat werdet ihr natürlich demnächst hier lesen können.
Was mit Sorgen macht?
Mit den Bloggern in einen Topf geworfen zu werden, die die Buchmesse scheinbar nur besuchen, um dort zielgerichtet und recht dreist durch Bettelaktionen Bücher abzustauben. Das macht mich richtig ärgerlich und ist nun wirklich nicht der Sinn dieser Messe!
Wer mich sucht (oder über mich stolpert) – ich bin die mit der rot-gelben Eulen-Tasche und dem wahnsinnigen aber höchstwahrscheinlich auch wahnsinnig glücklichen Gesichtsausdruck, deren Augen nicht schnell genug alles aufsaugen können. Ich freue mich auf euch!

















